Habitus:

großer Baum mit dichter, hochgewölbter Krone, untere Äste im Alter malerisch überhängend, 25 (30) m hoch, 15 bis 20 (25) m breit

Habitus:

mittelgroßer Baum mit rundlicher Krone, 10-15 m hoch und 8-15 m breit

Rinde/Borke:

Zweige im 1. Jahr ockerbraun, später bräunlich-grau und matt glänzend, bis 2 cm dick, Lentizellen hellocker, warzig, längs-spindelförmig, im Alter dunkelgraue Schuppenborke

Rinde/Borke:

Zweige im 1. Jahr hellgrau, später bräunlich-grau, Lentizellen hellocker, warzig, längs-spindelförmig, im Alter rotbraune, rauhe Borke

Knospen:

kreuzgegenständig bis gegenständig am Zweig angeordnet, große von klebrigem Knospenleim überzogene Knospen, Terminalknospe besonders groß (>20 mm) beim aufschneiden der Knospen weiße Haare sichtbar

Knospen:

kreuzgegenständig bis gegenständig am Zweig angeordnet, große Knospen, leicht oder nicht klebend, Terminalknospe besonders groß (>20 mm) beim aufschneiden der Knospen Blatt- oder Blütenanlagen sichtbar

Blattnarbe:

Blattnarben groß, zuerst hellocker, später kupferfarben, mit sieben Spuren

Blattnarbe:

Blattnarben groß, hellbeige, später dunkelbraun, mit fünf Spuren

Laub:

handförmig gelappt, fünf- siebenteilig, Blattstiel und Blattspreite je 10-20 cm lang, dunkelgrün, Herbstfärbung leuchtend gelb bis braun

Laub:

handförmig gelappt, fünfteilig, 8-15 cm lang, dunkelgrün, leicht glänzend, keilförmig länglich, oft etwas wellig, Herbstfärbung gelbbraun

Blüte:

Weiß, gelbrot gefleckt in 20-30 cm langen, aufrechten Rispen im Mai

Blüte:

leuchtend blutrot, in ca. 25 cm langen, aufrechten Rispen in der zweiten Maihälfte

Frucht:

Fruchtschalen groß, stachelig, mit ein bis zwei glänzenden Samen (Kastanien)

Frucht:

Fruchtschale kugelig, ca. 3 cm breit, kaum bestachelt, Fruchtansatz sehr gering

Wurzel:

tiefgehendes und weitstreichendes Herz-wurzelsystem mit hohem Anteil von Feinwurzeln im oberen Bereich

Wurzel:

tiefgehende dicht verzweigte Herzwurzel mit hohem Anteil an Feinwurzeln

Herkunft und Verbreitung:

Südeuropa in feuchten Gebirgswäldern, auf nähr-stoffreichen tiefgründigen Sand- und Lehmböden, in Mitteleuropa seit dem 16. Jahrhundert eingebürgert

Herkunft und Verbreitung:

entstanden um ca. 1858 in Versailles aus Aesculus x carnea, Aesculus x carnea ist aus einer Kreuzung von (Aesculus hippocastanum x Aesculus pavia) hervorgegangen

Verwendung:

als Gruppen- und Solitärgehölz in Parkanlagen, auf Friedhöfen, Dorf- und Hofbaum, Alleeebaum, Schattenspender

Verwendung:

als Gruppen- und Solitärgehölz in Parkanlagen, auf Friedhöfen, Dorf- und Hofbaum, Alleeebaum, Schattenspender

Eigenschaften:

stärkere Verjüngung möglich, aber nicht sinnvoll, treibt willig aus schlafenden Augen, jedoch Ansatzstellen erhöht bruchgefährdet, von Wundflächen dringt Fäulnis tief ins Holz, sehr frosthart, empfindlich für Immissionen, Oberflächenverdichtung und Salz, Katanienbüten sind sehr reich an Nektar, sehr gute Bienenweide

Eigenschaften:

stärkere Verjüngung möglich, aber nicht sinnvoll treibt willig aus schlafenden Augen, jedoch Ansatzstellen erhöht bruchgefährdet, von Wundflächen dringt Fäulnis tief ins Holz, sehr frosthart, empfindlich für Salz und Oberflächenverdichtung, stadtklimafest, vorübergehende Trockenheit ertragend, rauchhart


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