Erklärung häufig verwendeter, botanischer Begriffe

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Index   A
a bedeutet vor Konsonanten (Mitlauten: b, c, d, etc.) in griechischen Wörtern Verneinung, z.B. abiotisch = ohne leben, biotisch = lebend
Abart (lat. varietas -var.-) Spielart, systematische Abstufung, in der Rangordnung von geringerem Wert als die Unterart = Varietät
Abblühen Prozesse die zum Verblühen der Blüte führen -Welken und Abwerfen von Blütenteilen- meist durch die Bestäubung hervorgerufen
abies antiker Name der Tanne
abiotisch (gr. bios = leben) nicht lebend
Ableger bewurzelte Pflanzen, entstanden aus z.B. in den Boden abgelegten Trieben der Mutterpflanze
ableiten steile Triebe über einem flacher stehenden abschneiden
Abrisse bewurzelte Pflanzen die durch Anhäufelung der Mutterpflanze entstanden sind, die bewurzelten Seitentriebe werden abgerissen, z.B. Ribes-Arten
abrotanoides eberrautenähnlich
Absenker bewurzelte Pflanzen aus im Bogen in die Erde gelegten vorjährigen Seitentrieben. An der Biegestelle bewurzeln sich die Pflanzen, z.B. Magnolia
absonnig Bezeichnung für einen Standort, der nach Norden ausgerichtet ist
acaulis (gr. = ohne Stengel) z.B. Gentiana acaulis -Stengelloser Enzian-
Acer lateinische Bezeichnung für einen bestimmten Baum mit spitz gelappten Blättern, z.B. Acer platanoides -Spitzahorn-
acerifolius ahornblättrig
Acetat Salz der Essigsäure
acetosa (lat. = sauer)
acetosella (lat. = säuerlich) z.B. Oxalis acetosella -Sauerklee-
Achsel Winkel zwischen Blatt und Sproß
Achselsproß aus der Blattachsel entsprungener Sproß
achselständig in der Blattachsel gewachsen
acre scharf (Sedum acre -Mauerpfeffer-, scharfer Geschmack)
Adern Blattrippen, Leitungsbahnen
affine, affinis (lat. = verwandt)
Akrotonie (gr. Akron = Spitze) Spitzentriebförderung der Jahrestriebe, hauptsächliche Voraussetzung für das baumförmige Wachstum.
alata, alatus (lat. = geflügelt) z.B. Euonymus alatus -Korkflügelstrauch-
alba, albus weiß
allochthon (allochthon = nicht heimisch) wird auf Pflanzen angewendet, die vom Menschen außerhalb ihres natürlichen Standortes bewußt verbreitet werden
alopecuroides fuchsschwanzähnlich
alpin (lat. = Alpen) Pflanzenbezeichnung für Gewächse der Hochgebirgsstufe, z.B. Leontopodium alpinum -Edelweiß-
Alternanz Veränderliche Fruchtbarkeit der Obstgehölze von einem Jahr zum anderen, in Abhängigkeit von Witterung, Sorte, Schnitt und anderen Faktoren
alternifolia mit wechselständigen Blättern
amabilis (lat. = lieblich)
Analyse gr. analyein = auflösen) zerlegen eines Stoffes in seine einzelnen Bestandteile
angustifolia (lat. = schmalblättrig) z.B. Eleagnus angustifolia -Schmalblättrige Ölweide-
anomala (gr.-lat.; ànomal = uneben) unregelmäßig, regelwidrig, nicht normal entwickelt (in Bezug auf etwas Negatives, einen Mangel oder eine Fehlerhaftigkeit)
antarktica antarktisch
Antarktis Land- und Meeresgebiete um den Südpol
apetalus ohne Blumenkronblätter
apikal (lat. apex = Spitze, Scheitel) an der Spitze
Apikaldominanz (lat. dominare = herrschen) Seitenknospen des Gipfeltriebes werden durch Hormone der Gipfelknospe am Austrieb gehindert, im zweiten Jahr ist diese Wirkung aufgehoben
arbor (lat. = Baum)
arborescens baumartig werdend
Arboretum Gehölzsammlung
Areal (lat. = Fläche)
arguta scharf zugespitzt, lateinisch von arguere =, gesägt, spitzig
arid (lat. aridus = trocken) Klimabezeichnung für Gebiete, wo die Verdunstung höher ist als der Niederschlag, - Wüsten -
Arillus (lat. arillus = Mantel) Samenmantel, Hüllstruktur um das Samenkorn, bei Taxus rot und becherförmig, bei Euonymus gelb und umfassend
asexuell (lat. Sexus = Geschlecht) ungeschlechtlich
Assimilate (lat. assimilare = angleichen, ähnlich machen) organische Stoffe aus der Assimilation, welche bei Sproßpflanzen im Siebteil der Pflanzen in der Regel abwärts transportiert werden
Assimilation (lat. assimilare = angleichen, ähnlich machen) Aufbau körpereigener organischer Stoffe aus anorganischen, oder aus anderen organischen Stoffen. Häufig versteht man darunter die Bildung von Stärke aus Kohlendioxid und Wasser unter Zuhilfenahme von Lichtenergie und Chlorophyll (Photosynthese)
Ast stärkere Seitenachse eines Gehölzes
Astring Stelle, an der ein Ast, Trieb oder Zweig austreibt, häufig als mehr oder weniger starker Wulst ausgebildet. Abwehr von Mikroorganismen.
atlantica aus dem Atlas (Gebirge in Nordwestafrika, Marokko, Algerien, Tunesien)
atrorubens dunkelrot
aucuparia (lat. = dem Vogelfang dienend)
Ausläufer Auf oder in der Erde plagiotrop wachsende Seitensprosse, weisen stark reduzierte Internodien und Blätter auf, können sich bewurzeln, durch Absterben der Verbindung zur Mutterpflanze bilden sich neue Individuen. Oberirdische Ausläufer z.B. bei Euonymus europaea, unterirdische bei z.B. Syringa vulgaris
Ausläuferäste Ursprünglich orthotrope Äste wachsen dem Boden entgegen. Bei Bodenberührung werden sproßbürtige Wurzeln gebildet. Z. B. Cornus sanguinea, Cornus alba ‘Sibirica’, Rubus-Arten, Forsythia x intermedia
Austrieb Zu Beginn der Vegetationsperiode Entfaltung der Knospen und damit Beginn des Längenwachstums des Sprosses
autochthon (gr. autos = selbst, chthon = Erde) urwüchsig, am natürlichen Standort wachsend (heimisch), in der Pflanzengeographie Gegensatz von -allochthon-
Autogamie (gr. autos = selbst, gamos = Heirat) Selbstbefruchtung, Bestäubung einer Blüte durch ihren eigenen Blütenstaub, z.B. Corylus avellana

-Haselnuß-

autumnalis (lat. autumnuum = Herbst) z.B. Prunus subhirtella 'Autumnalis'

-Schneekirsche-

Auxine (gr. auxanein = wachsen) Gruppe von Wachstumshormonen
avellana lateinischer Pflanzenname aus Abella (Landschaft am Vesuv in Italien)
avium von Vögeln gern gefressen
Index   B
baccata mit Beeren
Balsam dickflüssiges Gemisch aus Harzen u. ätherischen Ölen
barbatus bärtig
Basitonie (gr. basis = Grund, temnein = trennen) basale Triebe von Sträuchern werden durch Schnitt gefördert
Bast lebende Rinde = sekundäres Phloem
Baum Freitragendes, hochwachsendes und verholzendes Gewächs, in der Regel einstämmig
Baumstrauch Verholzende Pflanze, die außer der epitonen, strauchtypischen Verzweigung auch die hypotonische, baumartige Verzweigung und Stammbildung aufweist, z.B. Crataegus
Bedecktsamer ( = Angiospermae) größte und jüngste Gruppe der Samenpflanzen, Samenanlagen von Fruchtblättern umschlossen, alle krautigen und verholzende Pflanzen, außer Koniferen und Sporenpflanzen
Beere fleischige Fruchthülle
Befruchtung Pollenkorn keimt auf der Narbe aus und bildet einen langen Schlauch und drei Zellkerne, ein Zellkern stirbt ab, einer wandert durch den Schlauch zur Eizelle und verschmilzt mit ihr, einer bildet mit einer besonderen Nebenzelle der Eizelle das Nährgewebe
Beiknospen Über oder neben der Hauptachselknospe befindliche Knospen, z.B. Lonicera xylosteum
bereift wachsartiger Überzug der Rinde, z.B. Acer negundo
betulus birkenähnlich
Blatt neben Wurzel und Sproßachse ein Grundorgan der Pflanze,
charakteristischerweise flächig und grün, Ort der Photosynthese,
besteht aus Blattspreite, -stiel, -grund, Formen und Oberflächen sehr variabel
Blattdornen aus Blattanlagen gebildete Dornen, anstatt Blättern oder Nebenblättern, Stellung unterhalb oder neben Knospen, z.B. Berberis, Robinia
Blattfolge Unterschiedliche Blätter die beim Wachstum höherer Pflanzen entstehen:

Keimblatt -> Niederblatt -> Primärblatt -> Folgeblatt -> Hochblatt

Blattkissen hier sitzt die Blattnarbe nicht flach am Trieb, sondern durch eine Anschwellung mehr oder weniger erhöht
Blattnarbe sichtbare Stellen an Trieben nach dem Laubfall
Blattnervatur Komplex der Leitbündel (Nerven, Blattadern) eines Blattes, unterschieden werden Längs- und Seitennerven, sowie die Anordnung der Nerven,

parallelnervig = Einkeimblättrige, netznervig = Zweikeimblättrige

Blattranken Auf Berührungsreize empfindlich reagierende, umgebildete Blätter oder Blatteile, welche als Kletterorgane dienen, z.B. Clematis
Blattstellung Blätter können auf unterschiedliche Weise am Sproß angeordnet sein,

Blattrosette = grundständig - alle Blätter am Grund gehäuft, z.B. Plantago
wechselständig - jedes Blatt entspringt getrennt am Sproß, z.B. Salix
gegenständig - immer 2 Blätter gegenüber entspringend, z.B. Lonicera
kreuzgegenständig - jedes Paar bildet mit dem nächsten einen rechten Winkel, z.B. Acer
quirlständig - drei oder mehr Blätter stehen sich gegenüber, z.B. Erica

Blüte die Blüte ist ein Sproßabschnitt der Samenpflanzen, die Blätter sind für die generative Fortpflanzung umgebildet
Blütenkätzchen eine Ähre, die nach dem Verblühen als ganzes abfällt
Blütenknospe Knospe, welche nur die Blüte, oder den Blütenstand beinhaltet, z.B. Salix
Blütenstände einzeln oder zu mehreren in verschiedenen Verzweigungen stehende Blüten, z.B. Ähre, Rispe, Dolde
bodnantense nach Bodnant = Ort in Wales
boreale Zone (lat. boreas = Nordwind, Norden) kennzeichnet pflanzengeographisch die thermische Zone nördlich der nemoralen Zone, lange Winter, kurze Sommer, z.B. Alaska, Sibirien
Borke mehr oder minder dicke, korkhaltige, abgestorbene Außenschicht an älteren verholzten Sproßachsen:

Streifenborke - z.B. Acer pennsylvanium,
Ringelborke - z.B. Prunus avium,
Plattenborke - z.B. Platanus acerifolia, Parrotia persica
Warzige Borke - z.B. Forsythia x, Sambucus nigra

Index   C
calycinum Kelch
campanulatus glockenförmig
campestre Feld
canadensis kanadisch
canina hundsgemein, auch: allgemein
caprea (lat. = eine Art Wildziege) Bedutung: den Ziegen als Futter dienend
carnea fleischfarben
catawbiense katawbisch, aus Catawba (Fluß in Nordamerika)
cerasifera kirschentragend
cinerea aschgrau
clandonensis benannt nach Clandon (Ort in England)
coccinea scharlachrot
colurna bezogen auf Haselnuß (Corylus)
communis gewöhnlich
concolor einfarbig, gleichfarbig
cordata (lat. cor = Herz) herzförmig
cordifolia herzförmig
coronarius kronenartig
Index   D
decidua früh abfallend
deodara indischer Pflanzenname, abgeleitet von lateinisch deus = Gott, Götterbaum
Deutzia Deutzie, Pflanzenart bennant nach dem Amsterdamer Ratsherrn J. van der Deutz
dioica zweihäusig
dissecta fein geschlitzt
distichum zweizeilig
Dornen spitze, verholzte, unverzweigte oder verzweigte Gebilde, welche durch Umwandlung unterschiedlicher Pflanzenteile entstanden sind; unterschieden werden Blattdornen (z.B. Robinia pseudoacacia), Sproßdornen (Gleditsia triacanthos) und in seltenen Fällen Wurzeldornen (verschiedene Palmen, leider keine konkreten Beispiele gefunden)
Index   E
elata hoch
Epidermis Oberhaut, schließt als schützende Hülle den Pflanzenkörper nach außen ab, vermittelt aber zugleich den Stoffaustausch zur Außenwelt; äußere Schicht der Triebe
Epitonie Förderung des Triebwachstums an der Oberseite waagerecht stehender Äste, hauptsächlich bei Sträuchern
europaea europäisch
excelsior erhaben
Index   F
farreri nach dem englischen Pflanzensammler und Gartenbauschriftsteller Reginald J. Farrer
filamentosa (lat. filum = Faden) fädig
floccosus flockig
floribunda reichblütig
floridus vielblütig
Frucht als Frucht bezeichnet der Botaniker die Blüte im Zustand der Samenreife
Fruchtstände verschieden gestaltete Gebilde, worin sich die Samen befinden, z.B. Hülse, Kapsel, Nuß
fruticosa strauchig
Index   G
galeobdelon (gr. gale = Wiesel, bdolos = Gestank) bezogen auf zerriebener Blätter
geoides nelkenwurzähnlich
glauca blaugrün, graublau, meergrün
glutinosa klebrig
gracilis schlank
grandiflora großblütig
Index   H
Habitus äußere Erscheinung, Gestalt, Aussehen
helix (gr.-lat. spiralig Gewundenes) antiker Pflanzenname
hibernica irisch, aus Irland
hispanica spanisch, aus Spanien
horizontalis waagerecht
Hülse meist länglich, bestehend aus einem Fruchtblatt, öffnet sich an Bauch- und Rückennaht gleichzeitig
Hybride Kreuzungsprodukt verschiedenartiger Eltern
Hypotonie Förderung des Triebwachstums an den Unterseiten waagerecht stehender Äste, haupsächlich bei Bäumen
Index   I
impeditum niedrig
incana aschgrau
indica indisch, aus Indien
intermedia Mitte
Index   J
japonica japanisch, aus Japan
julianae im Juli blühend
Index   K
Kapsel wird gebildet aus mehreren, zur Reifezeit trockenen Fruchtblättern, meist vielsamig
Kallus unter der Rinde liegendes, teilungsfähiges Gewebe
Kernholz innerer Teil des Holzkörpers, tote Zellen
Knospe domartig gewachsene ältere Blattanlagen in deren Inneren sich die jüngsten Blattanlagen oder Blüten befinden, unterschieden werden Blatt- und Blütenknospen, Terminal- und Seitenknospen
Knospenschuppen die meisten Gehölze schützen ihre Knospen in der Vegetationsruhe mit sogenannten Knospenschuppen, an deren Aufbau Nieder- oder Nebenblätter beteiligt sind, die äußeren sind harzig, behaart oder mit Gummi- und Schleimausscheidungen verklebt, man unterscheidet Gehölze mit 1er Schuppe (Salix), 2-4 Schuppen (Juglans), 5-viele Schuppen (Laburnum)
kobus Kobushi (Ort in Japan)
koreana koreanisch, aus Korea
Index   L
lacustris teich- oder seebewohnend
laevigata glatt
laevigatus (lat. = glatt, geglättet)
lagenaria flaschenförmig
laurocerasus Lorbeerkirsche
lawsoniana nach dem englischen Arzt und Botaniker John Lawson
lemonei nach dem französischen Pflanzenzüchter Lemoine
Lentizellen Öffnungen im Abschlußgewebe die mit lockeren Korkzellen gefüllt sind, stark ausgeprägt z.B. bei Nothofagus antarctica, Forsyhthia, Prunus
lusitanica portugiesisch, aus Portugal
lydia lydisch (Türkei, Anatolien)
Index   M
macrorrhizum großwurzelig
magnifica großartig, prächtig
maritima (lat. mare = Meer) im oder am Meer vorkommend
mas (lat. = männlich)
media mittlere
menziesii nach dem englischen Arzt Archibald Menzies
mezereum nach einem persischen Pflanzennamen
microphylla kleinblättrig
minor kleiner, weniger (Steigerungsform von lat. parvus = klein)
mollis weich
monogyna eingriffelig
mugo nach dem italienischen Namen dieser Pinus-Art
multiflora vielblütig
Index   N
nana zwergig
negundo indischer Pflanzenname
nigra (lat. = schwarz)
nitida glänzend, blinkend
nudiflorum nacktblütig
Nuß Fruchthülle wird reif ein dickwandiges, hartes Gehäuse
Index   O
obtusa stumpf
occidentalis abendländisch
officinalis als Arznei verwendet
olympicum bezieht sich auf den Olymp, höchster Berg Griechenlands, in der Antike Sitz der Götter
omorika serbischer Volksname für Picea omorika
orientale orientale
ovalifolium ovalblättrig
Index   P
padus am Po (Fluß in Italien) wachsend
paniculata rispig
papyrifera papierliefernd
pauciflora wenigblütig
pendula hängend
pentandra mit fünf Staubblättern
perennis ausdauernd
persica persisch, aus Persien
petiolaris mit gestielten Blättern
phaeum schwarzbraun
Phloem (gr.-lat.) das Siebteil der pflanzlichen Leitbündel
pileata (lat.) mit Hut
pimpinellifolia mit Blättern wie Pimpinella
platanoides Platanenähnlich
platyphyllos breitblättrig
praecox frühzeitig
pseudo (gr. scheinbar, nicht wirklich) Wortbildungselement, sich den Anschein geben
pseudoacacia falsche Akazie
pseudoplatanus falsche Platane
pumila niedrig
purpurea purpurrot
Index   Q
quercifolia eichenblättrig
Index   R
radicans (lat. radix = Wurzel) kriechend, wurzeltreibend
regia königlich
repens kriechend
rhamnoides Rhamnus-ähnlich (Rhamnus = Kreuzdorn)
Rinde mehrschichtiger, lockerer Zellverband, hier können auch Reservestoffe gespeichert werden
robur Kernholz
rosea rosenrot
rubrum rot
rufinerve fuchsrot geadert
rugosa runzelig
Index   S
salicifolius weidenblättrig
sanguineum blutrot
sargentii bezieht sich auf den nordamerikanischen Botaniker Charles S. Sargent
sativa angepflanzt
Scheinfrucht Samen einschließlich Kernhaus werden vom Fruchtfleisch umgeben, das sich aus der Blütenachse entwickelt hat
Schlafendes Auge geschlossene Knospe, die nur unter bestimmten Bedingungen austreibt, z.B. nach starkem Rückschnitt
scolopendrium tausendfüßig, bezieht sich auf die Sporangienhaufen bei Farnen
scoparius Besen, besenartig
sekundär (lat.-fr.) an zweiter Stelle stehend, zweitrangig, in zweiter Linie in Betracht kommend; nachträglich hinzukommend
sempervirens immergrün
Sepalen Kelchblätter
sericea seidig
serrulata fein gesägt
Siebplatte den Stoffaustausch ermöglichende Querwand
Siebröhre Zellverbände, deren Zwischenwände zu durchlöcherten Siebplatten umgewandelt sind
Siebteil besteht aus Siebröhre und Siebplatte
siliquastrum schotentragend
sinensis chinesisch, aus China
Spuren ehemalige Gefäßbündel hinterlassen auf der Blattnarbe Punkte oder Striche in je nach Gattung oder Art unterschiedlicher Anzahl und Größe
ssp. Abkürzung für Subspezies, Unterart (in der Tier- und Pflanzensystematik)
Stacheln Auswüchse auf der Epidermis, an denen die Oberhaut und wenig tiefreichende Teile des darunter liegenden Gewebes beteiligt sind, im Gegensatz zu den Dornen lassen Stacheln sich relativ leicht von den Trieben abbrechen (z.B. Rosen, Stachelbeere)
stellata (lat. stella = Stern) sternartig
Stipelen Nebenblätter als fädige Gebilde erscheinend, vorwiegend an der Ansatzstelle des Blattes, z.B. Quercus cerris
Stoffaustausch Auscheidung von Stoffwechselprodukten, Aufnahme von erforderlichen Substanzen für die Zellfunktion
Storax Balsam des orientalischen Amberbaumes, der für Parfüme verwendet wird
struthiopteris Straußenfarn
styraciflua Storax liefernd
subhirtella etwas zottig
sylvatica (lat. silva = Wald) im Wald wachsend
sylvestris (lat. silva = Wald) im Wald
Index   T
terminalis endständig
ternata dreizählig
tetandra mit vier Staubblättern
tetra (gr. = Vierzahl) Wortbildungselement, vier (Elemente) umfassend
tetralix (gr. tetra = Vierzahl) vierfach gewunden
thunbergii nach dem schwedischen Botaniker Thunberg
tomentosa filzig
tri (gr.-lat.) Wortbildungselement, drei (Elemente) umfassend, Dreizahl, Dreiheit
triacanthos (gr.-lat.) dreistachelig
triloba (gr.-lat.) dreilappig
tristis traurig
tulipifera Tulpen tragend
typhina Typha-artig, rohrkolbenartig
Index   U
umbrosa schattenliebend
urens brennend
Index   V
vagans wandernd, kriechend
var. Abkürzung Varietät, Abart
Varietät (lat. varietas)Abart, Abkürzung var.
verruculosa mit kleinen Warzen
virginiana aus Virginia (Staat der USA, Nordamerika) stammend
vitalba Weißweinrebe
vulgaris gewöhnlich
Index   W
wallichiana nach dem englischen Botaniker Nathan Wallich
watereri nach dem englichen Züchter A. Waterer
Index   X
xylosteum (gr.) mit knochenhartem Holz
Index   Y
yakushimanum Jaku Shima (japanische Insel)
yedoensis Jedo (Ort in Japan)
Index   Z
Zapfen weibliche Blütenstände der Erlen und verschiedenen Koniferen
zonale gürtelartig, gestreift


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